Flensburg, 05.03.2018, von E. H. Metzger, BÖ

Schneechaos in Flensburg - THW als Mobilitätsgarantie

Mit 3 Großfahrzeugen leistete das THW im Stadtgebiet und Umland Flensburgs nach erneuten starken Schneefällen technische und Erste Hilfe. In der Nacht auf den 1. März fielen in Flensburg und Umgebung bis zu 50cm Neuschnee.

Der MLW IV und der GKW I im Bereitstellungsraum, ausgestattet mit Gleitschutzketten.

Gegen 03:30 Uhr am 01. März wurde das THW Flensburg zum ersten witterungsbedingten Einsatz gerufen. Es folgten in den nächsten 25 Stunden unzählige weitere. Erst gegen 04:30 Uhr am Folgetag konnte die ständige Bereitschaft in der Unterkunft aufgelöst werden.

Nach Anforderung der Berufsfeuerwehr Flensburg und der Landespolizei wurden zunächst diverse LKW und Busse an- und freigeschleppt, beispielsweise auf der Autobahn A7, auf Kreuzungen oder am ZOB in der Stadt. Mitarbeiter der KRLS Nord und der Landespolizei wurden zum Dienst gefahren, aber auch First-Responder Einsätze wurden abgearbeitet.

Dank der hervorragenden Kooperation der BOS gelang ein reibungsloser Ablauf trotz aller Schwierigkeiten und Umstände.


Bericht thw.de

In Flensburg und im Kreis Nordfriesland kommen Einsatzfahrzeuge, Autos und LKW teilweise nicht mehr voran. Schuld sind starker Schnellfall und -verwehungen in der Region. Doch geländefähige THW-Fahrzeuge mit Schneeketten schaffen Abhilfe, indem sie Polizei und Rettungsdienste begleiten und bei Bedarf sofort freischleppen können.

Seit gestern Morgen bergen Gruppen der THW-Ortsverbände Flensburg, Sörup, Husum und Niebüll liegengebliebene Fahrzeuge und begleiten Rettungswagen im Einsatz auf den verschneiten Straßen. Vereinzelt leisteten die Flensburger THW-Kräfte Erste Hilfe. Darüber hinaus führten sie mit zwei LKW Ablösefahrten für Leitstellenpersonal und Polizeikräfte durch. Die Behinderungen im Straßenverkehr werden aufgrund der Wetterlage voraussichtlich noch andauern.  (thw.de)


  • Der MLW IV und der GKW I im Bereitstellungsraum, ausgestattet mit Gleitschutzketten.

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